Food-Service Verpackungen aus nachwachsenden und recycelten Rohstoffen

Unsere Liebe für Kaffee - Konsumverhalten unterwegs

Heißgetränke unterwegs sind immer beliebter. Inzwischen greifen bis zu 70% der deutschen Verbraucher besonders häufig oder gelegentlich zum sogenannten Coffee to go. Dabei wäre es für die Umwelt am besten, wenn Verbraucher, die regelmäßig Getränke unterwegs konsumieren, stets einen Mehrwegbecher mit sich führen würden. Doch trotz bekannter Klima- und Umweltproblematik ist das Konsumverhalten immer mehr auf Bequemlichkeit ausgerichtet. Zeit- und Motivationsmangel begünstigen dieses zusätzlich und sorgen dafür, dass Verbraucher oft auf die Variante zurückgreifen, die mit weniger Aufwand verbunden ist.

  • Pro Tag werden in Deutschland ca. 7,6 Millionen Coffee to go-Becher verbraucht, 17% davon alleine in Berlin.
  • Pro Jahr summiert sich diese Zahl auf etwa 2,8 Milliarden.
  • Jeder Deutsche verbraucht durchschnittlich 34 Einwegbecher pro Jahr.
  • Im Schnitt trinken deutsche Verbraucher 162 Liter Kaffee im Jahr, etwa 5% davon aus Einwegbechern.
  • Diese haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 15 Minuten.

Woraus besteht ein handelsüblicher Coffee to go Becher?

Ein konventioneller Einwegbecher besteht aus 95% Karton und 5% Polyethylen (PE). Dazu gibt es üblicherweise einen Plastikdeckel aus Polystyrol (PS) sowie ein Plastik-Rührstäbchen aus PE oder PS. Aufgrund ihrer Kunststoffbeschichtung sind diese Becher weder recycelbar noch biologisch abbaubar. Wenn sie in der Natur entsorgt werden, zerfällt der Kunststoff durch Wärme und UV-Strahlung nur sehr langsam in Mikro-Partikel, die in der Umwelt verbleiben.

Jährlich werden etwa 22.000 Tonnen Rohöl für die Herstellung von 1.500 Tonnen PE und 9.400 Tonnen PS verbraucht. Außerdem entstehen bei der Herstellung CO2-Emmissionen von insgesamt 111.000 Tonnen!

Eine umweltfreundlichere Alternative

Im Gegensatz zu konventionellen Kaffeebechern besteht die Innenbeschichtung von biobeschichteten Einwegbechern aus Polymilchsäure (PLA). PLA ist ein auf Maisstärke basierender Biokunststoff, der aus nachwachsenden Ressourcen hergestellt wird. Ökologische Becher sind vollständig biologisch abbaubar und hinterlassen keine schadhaften Rückstände, falls sie doch einmal in der Natur entsorgt werden sollte. Innerhalb einer industriellen Kompostierungsanlage zerfallen sie bis auf seine Grundsubstanzen. Zudem sind diese Becher frei von Bisphenol-A (BPA), einem chemischen Verbindungsstoff, der sich insbesondere bei hohen Temperaturen aus Plastik lösen und im menschlichen Körper gewisse Funktionen beeinträchtigen kann.

Im Vergleich zur erdölbasierten Kunststoffbeschichtung aus PP/PE hat Biokunststoff außerdem Vorteile in der Produktion:

  • 62% weniger CO2 Emission pro Kg Polymer (inklusive CO2 Aufnahme durch das Pflanzenwachstum)
  • 48% weniger Energieverbrauch aus nicht erneuerbaren Energien pro Kg Polymer

Biokunststoff vs. Erdöl-Kunststoff

Kaffeebecher mit Beschichtung aus …

NatureWorks
Biokunststoff (PLA)

Erdöl-Kunststoff (PE/PS)

Biologisch abbaubar

100%

0%

Karton recycelbar

100%

0%

Möglichkeit von chemischen Reststoffen im Kunststoff, die gesundheits-schädigend wirken können

Nein

Ja

CO2 Emission / Kg Polymer (Herstellung)

0.62

1.63

Energieverbrauch MJ / Kg Polymer (Herstellung)

40.05

77.10

Recycling

Entgegen weitverbreiteter Annahmen, können nur Verpackungen, die aus einem sortenreinen Kunststoff wie PE, PP & PET bestehen, recycelt werden. Bedauerlicherweise fallen jedoch weit über 50% der gesammelten Recyclingabfälle in die sogenannte Mischfraktion. Diese beinhaltet Verpackungen aus Verbundmaterialien wie Karton mit PP/PE Beschichtung (Beispiel: Tetrapack & Coffee to go Becher), welche in der Regel verbrannt werden.

Während bei der Verbrennung von Biokunststoffen nur so viel CO2 freigesetzt wird, wie die Pflanzen im Laufe ihres Wachstums aufgenommen haben, setzt die Verbrennung von Erdöl-Kunststoffen 100% zusätzliches CO2 frei.

Von allen recyclingfähigen Kunststoffen wird zurzeit nur PET für die Produktion von Flaschen wiederverwendet, wobei es in Deutschland kaum produzierende Unternehmen gibt. Aus diesem Grund landet der Großteil des PET in anderen Ländern, wo es dann in Fasern für Bekleidung verarbeitet wird.

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  • Super Sache

    Toll, dass hier auf Nachhaltigkeit gesetzt wird. Da kaufe ich gerne ein!

ap-joerg-
zieglerJörg Ziegler

ap-anne-langerAnne Langer

ap-
birger-stirnbergBirger Stirnberg

 

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wutzkeMelanie Wutzke

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sandmannMarco Sandmann

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kamila-budlewskaKamila Budlewska

 

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