Food-Service Verpackungen aus nachwachsenden und recycelten Rohstoffen

Go Green - Grüne Städte in Europa

Europa ist eine städtische Gesellschaft, denn mehr als zwei Drittel aller Europäer leben in kleinen und großen Städten. In diesen Stadtgebieten sind die Menschen natürlich den meisten Umweltproblemen ausgesetzt. Gleichzeitig gibt es hier jedoch auch ein hohes Maß an Engagement und Innovation, um diese Probleme zu lösen. Doch ab wann ist eine Stadt überhaupt „grün“ und was genau machen sogenannte „grüne“ Städte, um ihre Umwelt zu verbessern?

Der Titel „Grüne Hauptstadt Europas“

Die Europäische Kommission hat die wichtige Rolle der lokalen Behörden im Hinblick auf die Verbesserung der Umwelt schon lange erkannt. Aus diesem Grund wird seit 2009 jährlich der Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ (European Green Capital Award) an eine Stadt in Europa verliehen, die sich bemüht ihre Umwelt zu verbessern und nach gesunden und nachhaltigen Lebensräumen strebt. Eine Jury wählt anhand von zwölf verschiedenen Umweltfaktoren (u.a. Luft- und Lärmqualität, Grünflächen, Energieeffizienz, (Ab-)Wassermanagement und öffentliche Verkehrsmittel) unter allen Bewerbern eine geeignete Stadt aus. Der Award soll als Anreiz dafür dienen, dass sich Städte gegenseitig inspirieren und Vorbilder füreinander werden.

Von Bike-Sharing bis zum Poo-Bus: Was zeichnet „grüne“ Städte aus?

Grüne Städte sind stets daran bemüht verschiedenen Umweltproblemen entgegenzuwirken und diese so weit wie möglich einzudämmen. Mithilfe von konkreten Plänen sollen realistische Ziele innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreicht werden.

Bike Sharing
Wenn möglich sollte man in Städten auf kraftstoffverbrauchende Fahrzeuge verzichten, denn hier können zahlreiche Wege auch mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. In vielen Städten gibt es bereits sogenannte Bike-Sharing Stationen, an denen man sich ein Rad ausleiht und es dann an einem anderen Punkt wieder abgibt. Neben der allseits bekannten Fahrradnation (Niederlande) hat sich auch z.B. Kopenhagen (Dänemark) bis 2025 das Ziel gesetzt, die weltbeste Stadt für Radfahrer zu sein. Schon heute fahren fast 55% der Kopenhagener mit dem Rad zur Arbeit oder zur Schule. Dies senkt nicht nur CO2 Emissionen sondern verbessert auch die Lärm- und Luftqualität.

Verbesserte Luftqualität durch erneuerbare Treibstoffe
Für eine bessere Luftqualität in den Städten müssen CO2 Emissionen und Feinstaubbelastungen, die durch Verkehr und Industrie entstehen, gesenkt werden. Viele Städte bemühen sich bereits aktiv um eine Luftverbesserung:
   •   Industrie: Gesetzliche Richtlinien, verbesserte Filtertechnologien und nachhaltige Alternativen zu schadstoffreichen Substanzen wie Dioxide und Quecksilber
   •   Verkehr: Verbesserte Filteranlagen, Nachhaltige Alternativen zu Benzin/Diesel sowie Einschränkungen der Innenstädte, wie z.B. die Umweltplakette in Deutschland
Erneuerbare Treibstoffe wie Strom, Wasserstoff und Biogas sind ein Teil der grünen Mobilität und besonders aktuell, da sie einen nachhaltigen Kraftstoff für die Zukunft darstellen. In Schweden fahren viele öffentliche Verkehrsmittel  bereits mit Biogas, Wasserstoff, Ethanol, Ethanol-Hybrid oder Ökostrom. Im inneren Stadtkern von Schwedens Hauptstadt Stockholm verkehren sogar nur noch Busse mit erneuerbaren Kraftstoffen. In Bristol (England) und Oslo (Norwegen) fahren sogar bereits die ersten „Poo-Busses“, die mit Biomethangas aus menschlichen Fäkalien betankt werden.

Erhaltung von Grünflächen
Neben einem erhöhten Freizeitwert tragen Grünflächen auch zur Verbesserung der Luftqualität bei: Sie nehmen das CO2 aus der Luft auf und scheiden unseren lebensnotwendigen Sauerstoff aus. Außerdem reduzieren sie Überschwemmungen und helfen bei der Regenerierung des Grundwasservorkommens. Des Weiteren bilden sie den Lebensraum für Flora und Fauna und sorgen für die Erhaltung der biologischen Vielfalt innerhalb der Städte. Eine der grünsten Städte in Deutschland ist Hamburg, die zweitgrößte Stadt des Landes. Mit über 16,7% Rasen-und Waldfläche ist Hamburg vergleichsweise grün. Insgesamt gibt es 1460 staatliche Parkanlagen und 31 Naturschutzgebiete. Weitere 25% des Stadtgebiets werden für die Landwirtschaft und den Anbau von Obst und Gemüse genutzt.

Jede Stadt kann grüner werden

Selbstverständlich können Städte auch ohne einen offiziellen Titel „grüner“ werden, da dieser lediglich als Anreiz für Veränderungen dienen soll. Wichtig ist, dass sich die lokalen Behörden ausgiebig mit dem Thema beschäftigen. Natürlich kann man nicht überall gleichzeitig anpacken. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich Kernziele rauszusuchen und realistische Pläne mit einzelnen Maßnahmen zu entwickeln. Wichtige Ziele sind beispielsweise die Senkung von CO2 Emissionen, die Reduzierung des Wasser- und Energieverbrauchs sowie die Verbesserung der grünen Mobilität.   

 

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

ap-joerg-
zieglerJörg Ziegler

ap-anne-langerAnne Langer

ap-
birger-stirnbergBirger Stirnberg

 

ap-melanie-
wutzkeMelanie Wutzke

ap-marco-
sandmannMarco Sandmann

ap-
kamila-budlewskaKamila Budlewska

 

greenbox Kundensupport
Hotline: +49 (0)421 / 246 87 87 0
E-Mail: greenbox@bionatic.de
Montag - Freitag 8:30 - 17:30 Uhr

Persönlicher Support