Food-Service Verpackungen aus nachwachsenden und recycelten Rohstoffen

Glossar

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Abfallprodukt

Ein Produkt, das bei einem Fertigungs- oder Umwandlungsprozess übrig bleibt und bei dem Prozess nicht weiter verwertet werden kann. Wenn es Inhalt eines neuen Produktes wird, spricht man von Recycling.

Arecapalme

Fiederpalme aus Südostasien, die 25 bis 30 Meter groß werden kann. Aus den Blättern der einstämmigen Palme, genauer den Palmblattscheiden, wird das Palmblattgeschirr gefertigt

Bagasse

Faserige Überreste, die beim Auspressen von Zuckerrohr entstehen. Aus dem Nebenprodukt Bagasse wird mittels Wasser und natürlichem Bindemittel unter anderem Bagassegeschirr (auch Zuckerrohrgeschirr) hergestellt. Detailliertere Informationen finden Sie hier.

Bambus

Bambus gehört zu den Gräsern und ist eine sehr genügsame, schnell wachsende Pflanze. Da er vielfältig genutzt werden kann, bildet Bambus für etwa 1,5 Milliarden Menschen eine Lebensgrundlage.

Barrierefunktion

Die Barrierefunktion begrenzt den Austausch zwischen Innen- und Außenseite der Verpackung. So kann beispielsweise aromatisches Füllgut wie Kaffee durch Folien und Beschichtungen in Verpackungen geschützt werden..

Bio-Beschichtung

Auf nachwachsenden Rohstoffen basierende Beschichtung, die für die Kompostierung geeignet ist. Bei den Palmblattartikeln bezeichnet man auch die natürliche Beschichtung des Blattes als Bio-Beschichtung.

Biofolie

Folie, die aus nachwachsenden Rohstoffen produziert wird und/oder umweltfreundliche Eigenschaften besitzt.

Biokunststoff

In der Regel werden Kunststoffe als Biokunststoffe bezeichnet, wenn sie auf Grundlage nachwachsender Rohstoffe produziert wurden. Alternativ spricht man von Biokunststoffen, wenn sie biologischen abbaubar sind, was auch auf einige herkömmliche Kunststoffe zutreffend ist. Die greenbox Produkte von Bionatic sind, sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, aus vollständig nachwachsenden Rohstoffen und frei von Erdöl hergestellt. Detailliertere Informationen finden Sie hier.

Biokunststoff Mater-Bi©

Geschützte Marke der Firma Novamont. Sie steht für eine große Familie innovativer Biokunststoffen aus Stärke, Zellulose oder pflanzlichen Ölen beziehungsweise verschiedener Kombinationen dieser Stoffe.

Bisphenol A

Ausgangsstoff zur Synthese polymerer Kunststoffe und von daher mit einem hohen wirtschaftlichen Wert verbunden; weit verbreitet als Antioxidans in Weichmachern.

BRC-Zertifizierung

Nach dem BRC (British Retail Consortium) zertifizierte Unternehmen müssen klar definierte Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit erfüllen. Die Unternehmen haben Standards zur Gefahrenanalyse und kritischen Lenkungspunkten (HACCP), ein dokumentiertes Qualitätsmanagementsystem sowie kontrollierte Hygienebedingungen nachzuweisen.

Cellulose

Mit etwa 50% Masseanteil der Hauptbestandteil von pflanzlichen Zellwänden.

Cold Cups

Klarsichtige Getränkebecher, aus denen Getränke bis 40°C konsumiert werden können. In dem greenbox Sortiment befinden sich ausschließlich Cold Cups aus Biokunststoff (PLA).

CPLA

Biokunststoff PLA (s.u.) der weiterverarbeitetet wurde, um eine höhere Hitzebeständigkeit zu erreichen. Das C steht für „Crystalized“.

Demerara-Zucker

Eine spezielle Art von üblicherweise braunem Rohrzucker mit großen Kristallen. Der Name stammt von der niederländischen Kolonie, in der der Zucker anfangs fast ausschließlich produziert wurde.

Doppelwand

Einige der Pappbecher aus dem greenbox Sortiment sind aus einer doppelten Kartonschicht gefertigt. Dadurch sind sie besonders für Heißgetränke geeignet, da sie sich auch mit heißem Inhalt noch gut anfassen lassen.

Duales System

System zur haushaltsnahen Sammlung und anschließenden Verwertung von gebrauchten Verkaufsverpackungen. Ökoeffizientes Verpackungsrecycling, Entsorgung und Vermarktung stehen im Aufgabenbereich des DSD (Duales System Deutschland).

Einweg-Geschirr

Geschirr, das zum einmaligen Gebrauch gedacht ist und anschließend entsorgt wird.

EN/DIN13432

Nach dieser Norm zertifizierte Produkte sind innerhalb von maximal 90 Tagen in einer industriellen Kompostierungsanlage zu mindestens 90% zersetzbar. Das Zertifikat sagt nichts über den Kompostierungszeitraum in der freien Natur aus. Entscheidende Faktoren sind hierbei Wetter, mikrobiologische Bodenbeschaffenheit sowie ggf. die Qualität des Kompostes.

Fair Trade

Organisation, die sich für die Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern einsetzt und Bauern wie Lohnarbeiter vor Ort stärkt.

FSC

Forest Stewardship Council ist eine unabhängige, gemeinnützige Nicht-Regierungsorganisation zur Förderung einer umweltfreundlichen, sozialförderlichen und ökonomisch tragfähigen Bewirtschaftung von Wäldern

GOTS

Der Global Organic Textile Standard ist weltweit als führender Standard für die Textilverarbeitung aus biologischen Naturfasern anerkannt. Neben klar definierten umwelttechnischen Anforderungen entlang der Produktionskette, wird auch die Einhaltung von Sozialkriterien gefordert.

Hemicellulose

Bestandteil pflanzlicher Zellwände sowie Sammelbegriff für die in pflanzlicher Biomasse vorkommenden Gemische von Vielfachzuckern.

Hot Cups

Getränkebecher, aus denen Heißgetränken bis zu 100° konsumiert werden können.

Kompostierung

Bei diesem biologischen Prozess wird organisches Material unter Einfluss von Sauerstoff und Mikroorganismen abgebaut. Man unterscheidet zwischen industriellen Kompostierungsverfahren auf der einen und Eigenkompostierung mit längeren Kompostierungszeiten auf der anderen Seite.

Koppelprodukt

Erzeugnisse, die aus Nebenprodukten einer Produktion gefertigt werden, bezeichnet man als Koppelprodukte.

Lignin

Dieser Naturstoff bewirkt durch die Einlagerung in pflanzliche Zellwände die Verholzung der Pflanze.

Mehrweg-Geschirr

Geschirr, das nach seiner Reinigung wiederholt genutzt werden kann.

Migration

Vorgang, bei dem (Schad-)Stoffe aufgrund ihrer Löslichkeit von Verpackungen in die Lebensmittel wandern (migrieren).

Nanomaterialien

Chemische Partikel, die in vielen Gebrauchsgegenständen wie Verpackungsmaterial zum Einsatz kommen. Freigesetzt können sie sich, wenn sie in den Körper gelangen, nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Bei den greenbox Produkten kommen keine Nanomaterialien zum Einsatz.

Niedrige Gas-Barriere

Der Biokunststoff PLA weist eine niedrigere Gas-Barriere als PET auf, wodurch Aromen schneller entweichen können (s.a. Barrierefunktion).

Palmblatt-Produkt

Große und unbeschädigte Blattscheiden der Arecapalme können zu formbeständigen Produkten wie dem Palmblattgeschirr gepresst werden. Detailliertere Informationen finden Sie hier.

PLA

Polymilchsäuren (polylactic acid = PLA) sind chemisch gebundene Milchsäuremoleküle, aus denen mittels Wärmezufuhr biokompatible Kunststoffe geformt werden können.

PP

Der konventionelle Kunststoff Polypropylen wird aus Propen, einem farb- und geruchlosen Gas erzeugt.

PSM

Biokunststoff, dessen Basis Stärke ist.

PSM/PP-Kombination

Die Mischung von Biokunststoffen und konventionellen Kunststoffen wird genutzt, um eine noch höhere Temperaturbeständigkeit bis zu 105° C zu erreichen.

Phthalate

Weichmacher, die überwiegend für Weich-PVC genutzt werden. Dort sind sie nicht chemisch fest gebunden, was zur Folge hat, dass sie ausdünsten, sich auswaschen oder durch den Abrieb von Kunststoffpartikeln verteilen können. So werden sie über die Luft oder durch Nahrung vom Menschen aufgenommen.

Recyceltes PET

Verwertung des konventionellen Kunstoffes PET (Polyethylenterephthalat) zu einem neuen Produkt. Die Wiederverarbeitung bereits benutzter Flaschen schont die Umwelt und macht die Beschaffung günstiger.

Recycling Papier

Papier, Karton und Pappe werden wiederverwertet und zu umweltfreundlichem Recycling Papier/Karton verarbeitet. Das schont zum einen unsere wertvollen Holzreserven und zum anderen spart es Energie und Wasser.

US ASTM_Zertifizierung

Dies ist die amerikanische Norm zur Prüfung von Werkstoffen und Produkten auf deren vollständige Kompostierbarkeit. Sie unterscheidet sich nur in Details von der in Europa gebräuchlichen Norm EN/DIN13432 (s.o.).

Vorschriften für den Lebensmittelkontakt (BfR)

Das Bundesinstitut für Risikobewertung gibt unter anderem Empfehlungen für die Hersteller von Verpackungen heraus. Demnach sind sie so herzustellen, dass sie unter normaler, voraussehbarer Verwendung keine gesundheitsgefährdenden Bestandteile an Lebensmittel abgeben.

Weichmacher

Diese chemikalische Stoffe werden in großen Mengen genutzt, um Kunststoffe, Gummi und vergleichbare Produkte weicher, flexibler und elastischer zu machen. Da viele Weichmacher leicht löslich sind, können sie z.B. in Lebensmittel gelangen.

Zuckerrohr-Restfaser

Auch Bagasse (s.o.): ein Nebenprodukt, welches beim Auspressen von Zuckerrohr entsteht.

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