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Bambus

Spricht man über Bambus, wird oft an Zierpflanzen oder Balkon-Sichtschutzmatten gedacht. Der Rohstoff hat aber viel mehr zu bieten, als lediglich heimische Gärten zu dekorieren. Weshalb Bambus ein so nachhaltiger Rohstoff ist und warum er als „Material der Zukunft“ gilt, erfährst du hier.

Bambus – das grüne Gold aus Fernost

Der Irrglaube, Bambus sei eine Holzart, ist weit verbreitet. Statt zu den Bäumen gehört er zu der Familie der Süßgräser. Die über 1400 Bambusarten wachsen fast überall auf der Erde, mit Ausnahme von Europa und der Antarktis. Die Unterschiede der Arten reichen von Gattungen mit kleinen Grasbüscheln bis hin zu 40 Meter hohen Bambuswäldern.

Auch wenn es möglich ist einzelne Bambusbüsche in europäischen Gärten zu ziehen, wachsen die Pflanzen am besten unter tropischen oder subtropischen Verhältnissen. Das bedeutet, dass der Rohstoff traditionell vornehmlich aus Asien stammt. Die Pflanze ist jedoch so genügsam, dass sie inzwischen auch in einigen Ländern Afrikas kultiviert wird.

Bambus ist eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen auf unserem Planeten und kann in nur einem Monat bis zu 10 Meter hoch werden. Je nach Gattung wächst er sogar bis zu einem Meter pro Tag. Die Pflanze, die später als Rohstoff dient, erreicht daher schon nach einigen Monaten ihre volle Größe.  Der Halm verholzt jedoch erst im Laufe der Jahre, sodass er nach ca. 5-7 Jahren vollständig ausgehärtet und nutzbar ist.

Bambus, das grüne Gold

Besondere Eigenschaften des Bambus

  • Biologisch abbaubar
  • Klimaschonend durch Aufnahme großer Mengen an CO2
  • Nachhaltig
  • Feuchtigkeitsbeständig
  • Stabil und robust - aber gleichzeitig leicht
  • Ansprechende Optik
  • Neutral im Geschmack

Die wandelbare Wunderpflanze – hart wie ein Stein, zäh wie Stahl, leicht wie eine Feder

Bambus ist ein absoluter Alleskönner. Das Holz ist dicht und hart aber gleichzeitig leicht und flexibel. Hierdurch lässt es sich gut verarbeiten und kann als Ausgangsmaterial für viele Produkte verwendet werden. Neben Gartenzubehör, Möbel und Zahnbürsten werden inzwischen sogar Fahrradrahmen oder Textilien aus Bambusfasern hergestellt. Auch Greenbox vertreibt eine Vielzahl an Verpackungsprodukten aus Bambus. Hierzu zählen z.B. die naturbelassenen Bambus-Flaggen-Spieße, reißfeste Servietten oder Bambus-Trinkhalme, die jeweils für heiße und kalte Getränke geeignet sind.

Spieße aus Holz

Weshalb ist Bambus so nachhaltig?

Bambus ist ein durch und durch nachhaltiges Naturprodukt. Mit seinem schnellen Wachstum stellt die Pflanze eine unendliche Ressource dar. Wegen seiner Strapazierfähigkeit und Stabilität besitzt das Material zudem eine hohe Lebensdauer. Nicht umsonst gilt der Bambus in China als Symbol der Standhaftigkeit und des Alters.

Ein weiteres Argument stellt der Anspruch der Pflanze dar: dieser ist nämlich sehr gering. Bambus ist so resistent, dass er wenig bis gar keine Düngemittel und Pestizide zum Wachstum benötigt. Anders als manch andere kultivierte Pflanze ist Bambus zudem nicht auf künstliche Bewässerungsmethoden angewiesen. Dies liegt unter anderem an dem großflächigen Wurzelsystem. Neben der Wasseraufnahme dient das Wurzelwerk auch dazu, stets neue Pflanzentriebe zu bilden. Durch das Ernten eines Halms stirbt somit nicht die gesamte Pflanze ab – wie dies bei den meisten Baumarten der Fall ist. Somit können große Mengen an Bambus geerntet werden, ohne damit den Bestand zu gefährden.

Neben der Verarbeitung als reine Naturfaser wird Bambus auch als grüne Alternative zu Kunststoff auf Rohölbasis eingesetzt. Im Gegensatz zu Rohöl ist die Bambuspflanze eine nachwachsende Ressource und somit deutlich umweltfreundlicher in der Gewinnung.

Als wäre das nicht bereits genug, speichert Bambus zudem mehr Kohlendioxid und produziert mehr Sauerstoff als Bäume. Er ist also ein richtiger Klima-Superstar und ein wahres Multitalent.

Bambus, nicht nur nachhaltig, sondern auch ästhetisch